Hinweise!

A.

Aktuell häufen sich Fälle von gefälschten Rechnungen bzw. Zahlungsaufforderungen im Zusammenhang mit Eintragungen im Handelsregister.

Die gefälschten Rechnungen erwecken den Anschein, dass diese von einer öffentlichen Stelle versandt wurden. So weisen diese als Absender beispielsweise „Amtsgericht (Name des Gerichts)“, „Handels- und Gewerberegister“, „RegisterPortal“, „Deutsches Register Industrie-/ und gewerblicher Veröffentlichungen“ oder auch „Industrie & Handelsregister“ auf.

Weiterhin sind die Schriftsätze zum Großteil mit dem Bundesadler versehen. Rechnungen die von den Behörden der Justiz NRW aus-gestellt werden, enthalten hingegen grundsätzlich nur das Landeswappen des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ein weiterer Anhaltspunkt für das Vorliegen einer gefälschten Kostenrechnung ist gegeben, wenn der Name des Absenders und des angegebenen Zahlungsempfängers offensichtlich voneinander ab-weichen.

Bitte überprüfen Sie vor einer Zahlung die Rechnung! Vergleichen Sie das darin angegeben Aktenzeichen mit der bisher erfolgten Korrespondenz des Amtsgerichts.

Für eventuelle Rückfragen verwenden Sie bitte nicht die in der Rechnung bzw. Zahlungsaufforderung angegebene Telefonnummer, sondern die Telefonnummer, die in den zuvor vom Amtsgericht übersandten Schreiben angegeben wurde (im Briefkopf des Amtsgerichts oben rechts). Ferner wird davon abgeraten, die angegebenen E-Mail-Adressen zu kontaktieren.“

B.
In letzter Zeit ist an verschiedenen Orten landesweit eine Betrugsmasche angewandt worden, bei der das Vertrauen der Bürger/innen in die Justiz missbraucht wird. Hierbei sind insbesondere betrügerische Anrufe angeblicher Gerichtsvollzieher/innen bekannt geworden. Dabei werden missbräuchlich deren Namen und die Telefonnummern von Amtsgerichten verwendet, um angebliche Forderungen durch Überweisung auf (ausländische) Bankkonten zu begleichen. Bitte beachten Sie, dass Sie hierzu von Justizmitarbeiter/innen grds. niemals telefonisch aufgefordert werden! Nehmen Sie in Zweifelsfällen bitte stets Kontakt mit dem zuständigen Amtsgericht auf, um sich von der Richtigkeit etwaiger Anrufe zu vergewissern.